So, nun ist es wieder soweit. Weihnachten steht vor der Tuer und das
ist eine Gelgenheit, im Jahresbrief das (fast) vergangene Jahr Revue
passieren zu lassen. Ich werd’s mal in chronologischer Reihenfolge
versuchen, denn so ist’s vielleicht uebersichtlicher ;-)

Die Weihnachtsferien im Januar verbrachten wir geruhsam daheim,
das hatten wir auch noetig, nachdem wir eine grosse Silvesterparty
bei uns im Haus geschmissen hatten und alle zwar nicht krank aber
doch auch nicht gesund waren. Danach ging’s bei Tim in der Schule
gleich zum Endspurt, die letzte Runde Arbeiten vor der
Schulempfehlung stand an. Wir haben viel geuebt  - besonders
Rechtschreibung, diese elenden Doppelkonsonanten!. Eine
angenehme Abwechslung gab es, als Familie Brech (inzwischen in
Regensburg ansaessig) uns fuer ein paar Tage besuchte.

Der Februar verlief recht ruhig, die tollen Faschings-Tage sind ja
nicht so unser Ding. Und wir waren ja auch immer noch auf “Diaet”,
unser alljaehrliches Gesundheitsprogramm hatten wir von 4 auf 6
Wochen verlaengert. Doch dann hatten wir doch noch Grund
ausgelassen zu sein, denn Tim bekam die Gymnasialempfehlung die
er sich so sehr gewuenscht hatte. Auch einen Turnwettkampf mit den
Holzgerlinger Turnern gab es fuer ihn zu bestreiten, allerdings warf
ihn ein Patzer am Barren punktemaessig zurueck. Dann tauschte am
Sprung auch noch jemand das Sprungbrett aus ohne dass Tim es
merkte, waehrend er nach dem Probesprung zuruecklief. Mit der
groesseren Schnellkraft des Brettes hatte Tim nicht gerechnet und so
kam am anderen Ende des Pferds ein wildes Gewimmel von Armen
und Beinen an…. Da hatte Tim richtig Glueck, denn die Landung
erfolgte trotz allem verletzungsfrei (wenn man vom geknickten Stolz
mal absieht). Fuer mich gab es auch ein trauriges Erlebnis, ich hoerte
auf, in Stuttgart im “Pilates Stuttgart” zu unterrichten. Die
regelmaessigen Besuche in der Stuttgarter Innenstadt, die Kollegen
im Studio und auch meine Kunden werden mir sehr fehlen. Aber es
war ein bittersuesser Moment, weil ich  zum Abschied viel Nettes zu
hoeren bekam.

Dann gingen im Maerz die Verhandlungen mit der Stadt Boeblingen
ueber meinen Wiedereinstieg in die heisse Phase, Details wie
Einsatzort  und Arbeitszeiten standen zur Diskussion. Ich versuchte
daher meinen letzten freien Monat zu geniessen und so verbrachten
Ralf und ich ein kinderloses, langes Wochenende in Dresden. (25
Jahre IBM sei Dank!) Am ersten Tag schien die Sonne, da konnte man
schon sehen wo der Name “Elbflorenz” herkommt. Die restlichen Tage
war es nasskalt, aber Dresden hat viele sehr interessante Museen,
und die Frauenkirche, Zwinger,Semperoper sowie das Gruene
Gewoelbe waren echte Hoehepunkte. Wir waren auch in einem sehr
schoenen Hotel untergebracht und genossen ein paar wohlige
Stunden im Hallenbad mit Blick auf die Skyline und die
“Zitronenpresse”. Am Monatsende schmiss ich zu meinem Geburtstag
nochmal ein grosses Fruehstueck fuer die Freundinnen, wer weiss ob
ich das als Berufstaetige in Zukunft noch kann…...

Der April ging dann los mit Tim’s Geburtstag, den wir bei der Freien
Kunstschule in Schoenaich feierten. Tim und seine Freunde bastelten
Traumfaenger und schnitzten Haifischzaehne aus Speckstein. Kaum
hatten wir diese Feier ueberstanden, da gabs schon wieder Grund
zum Feiern: Die Kommunion meines Patenkindes und Tim’s Freund
Paul. Es war ein sehr schoener und festlicher Tag, die Jungs sehen im
dunklen Anzug einfach klasse aus….. Ostern kam mit Riesenschritten
und damit der erste Jahrestag unseres Einzugs ins neue Heim. Ralf
verreiste wieder einmal nach USA und Tim absolvierte seine
Fahrradpruefung mit Auszeichung fuer fehlerfreies Fahren (als nur
einer von 2 Jungs in der Klasse, die anderen “cum laude” gingen an
Maedchen, na sowas…. Auch bei Mona kam das Schuljahr langsam in
Fahrt,  ihre Klasse veranstaltete einen Kuchenverkauf in der Schule
um Geld fuer die Klassenkasse fuers Schullandheim im Sommer zu
verdienen  und anlaesslich des Girls’ Day durfte sie einen sehr
interessanten Tag bei IBM verbringen. Ein checkup bei der
Hausaerztin brachte noch mehr Gutes, Mona’s Blutwerte (die ein Jahr
zuvor einen leicht erhoehten Cholesterin-Wert ausgewiesen hatten)
waren wieder im normalen Bereich. Am 21.4. war es dann endlich
soweit, ich fing an bei der Stadt Boeblingen, in der Abteilung
Kindertageseinrichtungen. Anfangs hatte ich noch keine Ahnung, was
mich da erwartete, denn it der Betreuung von Kindern unter 3 Jahren,
die in Vorbereitung auf den zukuenftigen Rechtsanspruch immer
weiter ausgeweitet wird, wird taeglich Neuland betreten. Gleich in
meiner dritten Woche gab es dann auch noch eine Umorganisation, so
dass wir voruebergehend ohne Amtsleiter und ohne Ateilungsleitung
dastanden. Das will erstmal aufgefangen sein….

Der Wonnemonat ging trotzdem nach dieser Hiobsbotschaft gleich
super los, denn Ralf und ich fuhren mit einem befreundeten Ehepaar
in die Toscana. Zwar war die Autofahrt sehr lang (Stau im Gotthard,
wenn wundert’s) fuer nur 4 Tage, aber wir haben diesen Abstecher
ins Land wo die Zitronen bluehn sehr genossen. Wir waren zum
ersten Mal im Fruehsommer dort, es hat uns sehr erstaunt um wieviel
anders sich die Landschaft praesentiert als im Herbst. Wir haben auch
ein voellig neues Konzept entdeckt, wir schliefen morgens lang und
dann gabs nur schnell nen Espresso und Keks. Gegen elf wanderten
wir dann los, ca. 2 Stunden, zu einem vorher sorgfaeltig
ausgewaehlten Lokal. Dort gaben wir uns einem ueppigen
Mittagessen mit allen Schickanen hin und gegen 16/17 Uhr machten
wir uns auf den Heimweg. Bis wir dort wieder ankamen, waren die
Getraenke und das Essen gut verdaut und wir konnten die
Abendsonne am Pool geniessen (das Wasser war noch zu kalt…) und
falls noetig noch einen Abendspaziergang im “Staedtle” machen.
Kulturelles Programm haben wir uns diesesmal komplett verkniffen,
aber die Kirchen und Museen stehen naechstes Mal auch noch….
Kaum zurueck aus dem Sonnigen Sueden, machten wir uns schon
wieder auf den Weg, diesesmal mit den Kindern, nach Regensburg
zum Gegenbesuch bei den Brech’s. Regensburg hat eine schoene
Altstadt mit Fluss und Bruecken, und nette Biergarten und Eisdielen!
Dann rueckten schon die Pfingstferien naeher und die Kids hatten ein
umfangreiches Programm. Ich hatte ja inzwischen meine Arbeitszeiten
auf 2 ½ Tage umgestellt (bedingt durch die unbesetzte Stelle um die
Buerozeiten gleichmaessiger zu besetzen) und so ging Tim mit einem
Freund ins Tennis-Camp und Mona verbrachte die Tage im
Pferdestall. Die ersten Ferien mit berufstaetiger Mama haben wir also
gut ueberstanden.

Wie immer ging der Juni bei uns festlich los, mit Ralfs Geburtstag. Er
feierte dieses Jahr auf besondere Weise, er ging mit Tim und seinen
Turnern am Bodensee Zelten. Das ist Tradition schon seit Jahren, nur
die Jungs und die Kinder, und alle kommen immer sehr gluecklich
wieder. So auch Tim und Ralf, die zum esten Mal mit von der Partie
waren. Mona hat das Ganze leider verpasst, sie hat sich derweil im
Schullandheim auf der Insel Sylt vergnuegt. Eine Woche war sie mit
ihrer sechsten Klasse unterwegs, und wir hoerten und sahen nichts
von ihr. Sie kam geschafft aber gluecklich wieder. Wie man hoerte,
hatte es die ueblichen Aussetzer gegeben, aber nichts weiter
Besonders. Waehrend all dieser Tohuwabohus lief dann auch noch
die Fussball EM, wir haben das Halbfinale mit einem “public viewing”
fuer Freunde, mit Leinwand und beamer, angeschaut. Leider hat uns
weder Ergebnis noch Spiel nicht so richtig gefallen…..  Nach der
Rueckkehr aus Sylt erfuellte sich fuer Mona endlich ein
Herzenswunsch, sie bekam einen Hasen. Es ist ein weisser Hermelin
namens Roiben, er ist wirklich sehr suess und auch zutraulich. Wir
hatten auch Gelegenheit, mein Patenkind Paul nach Tripsdrill
einzuladen, das war sein Geburtstagsgeschenk gewesen. Mona
spielte unterdessen beim Schoenbuch Jugend Cup, das ist eines der
groessten Volleyball-Jugend-Turniere in Suedeuropa mit
Mannschaften u.a. aus Frankreich und Italien. Die Mannschaft trainiert
noch nicht sehr lange zusammen und auch momentan nur einmal pro
Woche, daher schnitten sie nicht allzu gut ab. Aber allein die
Teilnahme an diesem Turnier, bei dem drei grosse Sporthallen
bespielt wurden und es ueberall von jungen Sportlerinnen wimmelte
war ein Erlebnis. Ich hab natuerlich nen Kuchen gebacken und bei
der Bewirtung geholfen, so konnte ich die Veranstaltung “von innen”
sehen und nebenher die anderen Mamas kennenlernen, und sogar
einen Blick auf Monas Mannschaftskameradinnen werfen. Tim hatte
auch einen sportlichen Hoehepunkt, er nahm am Gaukinderturnfest in
Renningen teil, in seinem Wahlwettkampf (Werfen, Weitsprung und 2
Geraete) und wurde erster. Kurz danach reiste Ralf dann mal wieder
in die USA, aber inzwischen haben wir das procedure allesamt gut m
Griff. Am Haus war nun endlich der Vorplatz fertig -  mit Quellstein,
Handlauf auf dem Carport- und Balkongelaender, Pflanztroegen
zusammen mit dem schon im Herbst gepflanzten Baeumchen und dem
Schrank aus Edelstahl und Naturstein fuer die Muelleimer sieht das
Ganze nun sehr schoen aus.

Im Juli war fuer Mona der Endspurt in der sechsten Klasse angesagt,
es waren Vergleichsarbeiten in Deutsch, Mathe und Bio zu
absolvieren. Mona blieb aber recht cool und die Noten koennen sich
auch sehen lassen. Bei Tim hingegen schien das eh schon sehr
geruhsame zweite Halbjahr dann voellig einzuschlafen - die einzigen
“Aufregungen” waren die Ausfluege, Wandertage und Sommerfeste.
Ralf zog es schonwieder an den Bodensee, diesmal zum
Landesturnfest in Friedrichshafen. Die Jungs hatten ihren Spass, der
Stoff fuer Heldengeschichten! Wenn die Turnerfamilien
zusammensitzen, kommen diese Geschichten so peu a peu zu Tage…
Die Kids und ich nutzten Ralfs Abwesenheit, um Andrea Loomis in
Muenchen zu besuchen, die dort gerade aus Austin zu Besuch war.
Onkel Uwe und Tante Christa nahmen bei der Gelegenheit die beiden
Kids zu einer Wanderung mit, die allen vieren grossen Spass gemacht
hat. Nach einer Woche kamen Andi und Sammy dann uns in
Holzgerlingen fuer ein paar Tage besuchen. An diesem Wochenende
ging es Schlag auf Schlag, Andi war hier, bei IBM war Sommerfest und
eine langjaerige Freundin aus Tanz-Tagen heiratete. Wir waren zur
Hochzeit mit Taufe des  Soehnchens in die Schlosskirche
Bebenhausen geladen, das war ein sehr schoener und festlicher
Rahmen. Anschliessend gings dann nach Tuebingen, ins
Verbindungshaus und dort wurde mit leckerem Essen vom Buffet, Life-
Musik und einer super Aussicht ueber Tuebingens Altstadt gefeiert.
Die restlichen Stunden haben wir mit Andrea und Sammy sehr
genossen. Und weil der Freunden damit noch immer nicht genug war,
dufte Mona mit mir ins Musical “Wicked” und Tim mit Ralf in “Blue Man
Group” - als Belohnung fuer die guten Zeugnisse. Ende des Monats
begannen die Sommerferien und die Kids durften beide in der ersten
Ferienwoche ins Waldheim, von wo ich sie bei Superwetter jeden Tag
verdreckt und muede aber gluecklich abholte.

Auch in der zweiten Ferienwoche, im August, war noch
Ferienprogramm angesagt, Tim verlebte abwechslungsreiche Tage im
IBM Club, zum Abschluss gabs ein tolles Sommerfest bei dem die Kids
ihre “Errungenschaften” vorstellen. Tim war im Filmteam und die
Reportage war wirklich gut gelungen. Mona verbrachte die Tage an
denen ich arbeitete im Pferdestall und bei nach wie vor sehr
schoenem Wetter genoss sie es sehr, mal viel Zeit im Stall zu haben.
Ich ging derweil brav ins Buero, wo aufgrund der unbesetzten Stellen
viel Arbeit fuer mich anfiel. Dann endlich war es Zeit fuer den
Sommerurlaub: Wir reisten fuer ein paar  Tage nach Austin und dann
weiter nach Cancun. Die Tage in Austin vergingen wie im Fluge, aber
wir konnten viele Freunde treffen und mal wieder in den Arm nehmen,
das war sehr schoen. Einige schmissen ein Fruehstueck oder eine
Party fuer uns, das war natuerlich das Sahnehaeubchen. Die
Olympischen Spiele liefen mehr nebenher ab, aber in USA zu erleben
wie Michael Phelps eine Medaille nach der anderen holte, das hatte
schon was. Austin fanden wir unveraendert – einerseits. Viele der
charmanten Seiten, Menschen und Plaetze sind noch da und es sind
Neue hinzugekommen. Andererseits sind viele Strassen und
Bauwerke inzwischen fertiggestellt worden und so passierte es uns
immer wieder dass wir – obwohl wir fast 10 Jahre dort gewohnt hatten
– wie Ortsfremde nach Schildern fahren mussten. Zu Hause und doch
nicht zu Hause, das war schon komisch…. Die Tage waren jedenfalls
gut angefuellt, wir hetzten von Vergnuegen zu Vergnuegen und da tat
es gut, sich anschliessend in Cancun zu erholen. Wir hatten einen
Gutteil der 12 Tage am Pool liegen wollen, und Tim und ich wollten
nebenher den Einstiegs-Lehrgang zum Tauchen machen. Dann gefiel
uns aber beiden der erste Tauchgang so gut, und die Bedingungen
waren wirklich so ideal, dass wir zu viert noch mehrere 2-tanks
absolvierten, mit wachsendem Koennen und wachsender
Begeisterung. Wir hatten grosses Glueck, denn am Tag nach unserer
Abreise brachen die Auslaeufer des Sturms Gustav ueber die
Halbinsel herein und wuehlten die See so auf, dass man beim
Tauchen die Hand vor Augen nicht mehr sah. So berichtete jedenfalls
unser Tauchlehrer, Marin, mit dem wir noch email Kontakt haben. Ihm,
vorallem seiner tollen Art mit den Kindern umzugehen, haben wire s
zu verdanken, dass das Tauchen fuer uns so gut lief. Ein weiteres
Highlight unseres Urlaubes war ein Tagesausflug zum Schnorcheln
mit Walhaien. Es sind die groessten Fische der Welt und man kann –
wenn man fit genug ist – eine Weile neben diesen riesigen Tieren
herschnorcheln, und die Erhabenheit und Ruhe geniessen die sie
ausstrahlen. Das hat uns alle sehr beeindruckt. Auch ein
Tagesausflug zu den Ruinen von Chichen Itza hat uns gut gefallen, sie
sind eines der sog. “Modernen 7 Weltwunder”, damit haben wir mit
dem Coliseum in Rom letzten Sommer schon zwei Weltwunder
gesehen.

Kaum aus dem Urlaub zurueckgekehrt, stand mit Monas Geburtstag
am 11. September schon das naechste Fest ins Haus. Sie feierte eine
Bollywood Uebernachtungsparty, und wir kochten auch gemeinsam
einige indische Gerichte. Die Zutaten waren nicht so einfach zu
bekommen, und auch die Dekorationen im indischen Stil musste ich
eine Weile suchen. Schliesslich wurde ich bei der deutsch-indischen
Gemeinschaft in Stuttgart fuendig und wir konnten einige schoene
Sachen erstehen, u.a. pailettenbestickte Blusen und Roben, die aus
einem Nachlass uebrig waren.  Tim hatte auch einen “grossen Tag”, er
wurde am Schoenbuchgymnasium eingeschult. Es war eine sehr
schoene Feier in der neuen Aula, und Mona trug mit der Akrobatik-AG
sowie mit dem Unterstufen-Chor zum Programm bei. Es gab auch eine
Zaubervorfuehrung, und damit waren alle AG’s, fuer die sich Tim
interessierte, abgedeckt – passte perfekt! Dass er dann auch noch mit
Tina’s Sohn Dominik in eine Klasse kam, war natuerlich toll fuer ihn….  
Im Laufe der ersten Schulwochen lernten Mona und Tim dann ihre
neuen Lehrer kennen (und wir Eltern bei Elternabend auch…) und bis
auf wenige Ausnahmen scheinen sie in dieser Hinsicht grosses
Glueck zu haben. Auch der Wochenablauf regulierte sich so langsam
fuer beide Kids, wir fanden fuer beide tolle AG’s (Tim Holzwurm,
Akrobatik und Zaubern, Mona Akrobatik und Chor) die mit dem
Stundenplan und meinen Arbeitszeiten sehr gut harmonieren. Die
Mensa hat einen neuen Essenslieferanten und das Essen schmeckte
beiden Kindern gut, so dass einem ruhigen Ablauf nichts mehr im
Wege stand. Ich engagiere mich im laufenden Schuljahr auch wieder
ehrenamtlich in der Schuelerbibliothek. Wir nutzten die letzten
Spaetsommertage fuer eine Wanderung mit Ralf’s zahlreichen
Cousins und Cousinen, das war ein netter Anlass. Wenn man
ploetzlich an Feiern mit der grossen Familie Spass findet – heisst das
das man alt wird???? Die Kinder und ich besuchten im Rahmen des
“Boeblinger Sommers am See” eine Kabarettvorstellung im Zelt mit
Helge Thun, und die Kids haben sich koeniglich amuesiert. Im Kino
lief Mamma Mia und Mona und ich haben den Film mehrfach in
unterschiedlicher Begleitung gesehen, er hat uns sehr gefallen.

Ueber das lange Wochenende am dritten Oktober besuchten uns
dann Imke und Helmut mit Moritz und Janina. Frau Rebmann, eine
gute Bekannte und Kollegin veroeffentlichte ihr 9tes Buch und ich
besuchte die Buchvorstellung mit einigen Freundinnen. Mona
verbrachte ein Wochenende in Oesterreich, im Trainingslager mit
ihrer Volleyballmannschaft, Ralf opferte sich und fuhr uebers
Wochenende mit, komplett mit Uebernachtung auf dem
Turnhallenfussboden. Derweil besuchten Tim und ich eine
Zaubervorstellung an der Schule, ein ehemaliger Schueler und
Zauber-Weltmeister, Timo Marc, gastierte in seiner alten Schule
zusammen mit Wommy Wonder – es war ein sehr vergnueglicher
Nachmittag, zumal Tim nun aus der Zauber-AG auch schon einige
Kartentricks beherrschte und uns zu Hause damit immer wieder
ueberraschte.  Ralf und ich sahen uns auch noch die “Kleine
Tierschau” an, das Programm zum 25jaehrigen Jubilaeum enthielt die
ganzen Highlights (mit “Caravan” fing’s an, soviel nur fuer alle
Eingeweihten…)  und wir haben herzlich gelacht. Am Tag darauf,
feierten Ralf’s Eltern ihre goldene Hochzeit mit einem noblen
Abendessen im kleinen Kreis (Ralfs Bruder mit Frau und wir vier). Im
Anschluss an diesen schoenen Abend fuhren wir gleich weiter ins
Jostal im Schwarzwald, wo wir wie jedes Jahr die Herbstferien mit den
Riesch’s auf dem Bauernhof verbrachten. Wir hatten einige Tage
strahlenden Sonnenschein, gegen Ende sogar mit 50cm Neuschnee.
Einen Tag regnete es recht ekelig, aber das brauchten wir auch weil
wir eine Wanderung im Programm haben die wir nur bei schlechtem
Wetter machen…..

Kaum war der November da, ging die Feierei gleich weiter, in
Boeblingen fand naemlich das nun schon traditinoelle Alba-Essen
statt. Wir waren am Freitagabend mit Ralf’s Turnern zum Essen dort,
am Samstagabend mit den Baiers, und am Sonntagvormittag half ich
bei den Weinstaenden als Dolmetscherin aus. Zweimal leckeres
Abendessen in netter Gesellschaft, dann kostenloses italienisch-
Ueben, und dafuer gabs noch ein paar Flaschen Wein als
Dankeschoen – das war ein gelungenes Wochenende! Da konnten wir
auch gleich das Ergebnis der Praesidentschafts-Wahl in USA
begiessen, das wir mit Spannung und Hoffnung erwartet hatten. Ralf’s
geplante USA-Reise fiel dem Rotstift zum Opfer, die Kids und ich
freuten uns natuerlich aber Ralf kostete es ein lachendes und ein
weinendes Auge, denn die USA-Pause wurde nun doch sehr lang.
Kaum zwei Wochen spaeter ging es dann bei den Kids in der Schule
rund. Das SGH wurde zum Staat namens Schoenbuktu und fuer vier
Tage uebernahmen die Schueler die Herrschaft. Jeder musste 6
Stunden taeglich anwesend sein und davon 4 Stunden gegen Lohn (in
einer eigenen Waehrung) arbeiten. Tim arbeitete als Taetowierer (nur
Henna, keine Sorge!), Mona stellte mit einer Freundin auf Bestellung
dekorierte Stofftaschen her. Alle Kids hatten viel Spass und ich
glaube jeder hat einige wertvolle Erkenntnisse ueber Wirtschaft,
Gesellschaft und Staatswesen gewinnen koennen. Die ersten Noten
im neuen Schuljahr kamen auch nach Hause, und wir hatten keinen
Grund zum Klagen. Dennoch war der Schulbesuch nicht ganz
reibungsfrei, denn bei Tim in der Klasse gab es Laus-Alarm. Das hiess
fuer mich, alle Betten neu zu beziehen, alle Jacken zu waschen und
die Kuscheltiere in Muellsaecken in der Garage fuer 3 Tage in
Quarantaene zu stecken. Wir alle mussten uns die Haare mit dem
uebel riechenden Shampoo waschen. Das war schon nervig, daher
war ich auch gar nicht erfreut als mich 3 Tage spaeter die Mama von
Tims Nebensitzer anrief und sagte ihr Junge sei heute mit einer
lebenden Laus auf dem Kopf aus der Schule gekommen….. also das
ganze Programm nochmal. GRRRR! Kaum war das alles ueberstanden,
stand schon Thanksgiving vor der Tuer, welches wir zwar nicht
besonders feierten, aber es war fuer uns der Auftakt der Weihnachts-
Dekorations-Saison. Es gingen drei Wochenenden ins Land, aber
dann war das Haus von aussen und innen geschmueckt, die
Adventskalender der Kinder gefuellt und der Adventskranz fertig.
Auch die meisten Geschenke konnte ich schon besorgen fuer
Weihnachten, und das obwohl im Buero nun, nach Ankunft und
Einarbeitung des neuen Amtsleiters, der Baer erst richtig steppte. Im
Durchschnitt kam ich auf ca, 30 Wochenstunden. Zur Entspannung
nutzten Ralf und ich einen kinderlosen Freitagabend (die Kids durften
bei Freunden uebernachten) und liessen es uns im Friedrichsbau
Variete in Stuttgart gut gehen. Auch die Weihnachtskarten-Bastel-
Maschinerie lief auf vollen Touren an, mit drei Stempel-Abenden bei
uns.


Der Dezember hat uns noch einige weitere Festlichkeiten beschert,
so wie die Weihnachtsfeier mit Ralfs Kollegen, in Form einer
Weinprobe bei unserem “Haus- und Hof-Weinlieferanten” und
unseren Hochzeitstag, welchen wir in Stuttgart mit einem Besuch
beim Kabarettisten Matthias Richling und anschliessendem
Abendessen feierten. Auch Weihnachtsfeiern bei den Kids im Sport,
und noch einige weitere festliche Anlaesse hielten uns in Atem.
Neben den Weihnachtsgeschenken wird uns der Monat hoffentlich
die schon lange geplante Glasueberdachung fuer den Balkon nebst
einem neuen Gartentisch mit Stuehlen bringen, und mit etwas Glueck
einen neuen Esstisch der dann Ralf’s und mein Weihnachtsgeschenk
wird….


So, das wars! Es war ein ereignisreiches Jahr und wir hoffen dass uns
auch das neue Jahr so viel Gesundheit und Freude bringen wird. Wir
wuenschen allen besinnliche Festtage und ein 2009 das von sich
reden macht!
Jahresbrief 2008
Tim am Barren
Geruhsame Weihnachtsferien
Die Fischers
Der
Ausblick
aus
unserem
Fenster ist
immer
wieder
neu und
soooo
schoen!
Die
Zitronen-
presse am
Elbufer in
Dresden.
"Patent-"
Paul im Anzug
mit Sieger-
laecheln im
Gesicht
Tim's Geburtstagsrunde
AAAAAH -
TOSCANA!
SO stellt
man sich
das vor!
Disese suedliche Sonne... so hell!
Imke und Anette  in Regensburg.
Biergartenwetter!
Tim auf
dem
Sieger-
trepp-
chen
Der ab-
schlie-
ssende
Festzug
ist
Tradition
beim
Turnfest
Die Betreuerinnen Mona und
Svea beim Turnfest
Besuch in
good old
Austin bei
Freunden
im Wilden
Westen!
Kurz vor dem Urlaub liess sich Mona
eine dunkel Straehne faerben - sieht gut
aus!
Abendessen in Muenchen mit
Christa und Uwe
Beim
Hochzeitsfest
im
Bebenhausener
Kloster in
feinem Zwirn
Im "Marco Polo" hatten die Kinder Gil
berto und Oscar besonders ins Herz
geschlossen!
Mona und Tim in Aktion unter Wasser
Wir
sahen
auch
einige
Stachel-
rochen
Mona an ihrem 13ten Geburtstag,
morgens um halb sieben vor der
Schule.
"Kindertisch" im  Schwarzwald.
Wandern macht hungrig!
Schnee-
land
schaften
im
Schwarz
wald
... aber dann gingen wir TAUCHEN!!!!
So haette
der ruhige
Pool-Urlaub
eigentlich
aussehen
sollen......
Alles Gute fuer 2009
wuenschen Euch:
Die
gesammelte
Ausbeute
eines der
Kartenbastel-
abende. Nicht
schlecht,
oder?
Unser Adventskranz dieses Jahr, in
lila und silber
Puenktlich
fuer die
Weih-
nachts-
portraits
fing es
auch
noch an
zu
schneien!