

| So, nun ist es wieder soweit. Weihnachten steht vor der Tuer und das ist eine Gelgenheit, im Jahresbrief das (fast) vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Ich werd’s mal in chronologischer Reihenfolge versuchen, denn so ist’s vielleicht uebersichtlicher ;-) Die Weihnachtsferien im Januar verbrachten wir geruhsam daheim, das hatten wir auch noetig, nachdem wir eine grosse Silvesterparty bei uns im Haus geschmissen hatten und alle zwar nicht krank aber doch auch nicht gesund waren. Danach ging’s bei Tim in der Schule gleich zum Endspurt, die letzte Runde Arbeiten vor der Schulempfehlung stand an. Wir haben viel geuebt - besonders Rechtschreibung, diese elenden Doppelkonsonanten!. Eine angenehme Abwechslung gab es, als Familie Brech (inzwischen in Regensburg ansaessig) uns fuer ein paar Tage besuchte. Der Februar verlief recht ruhig, die tollen Faschings-Tage sind ja nicht so unser Ding. Und wir waren ja auch immer noch auf “Diaet”, unser alljaehrliches Gesundheitsprogramm hatten wir von 4 auf 6 Wochen verlaengert. Doch dann hatten wir doch noch Grund ausgelassen zu sein, denn Tim bekam die Gymnasialempfehlung die er sich so sehr gewuenscht hatte. Auch einen Turnwettkampf mit den Holzgerlinger Turnern gab es fuer ihn zu bestreiten, allerdings warf ihn ein Patzer am Barren punktemaessig zurueck. Dann tauschte am Sprung auch noch jemand das Sprungbrett aus ohne dass Tim es merkte, waehrend er nach dem Probesprung zuruecklief. Mit der groesseren Schnellkraft des Brettes hatte Tim nicht gerechnet und so kam am anderen Ende des Pferds ein wildes Gewimmel von Armen und Beinen an…. Da hatte Tim richtig Glueck, denn die Landung erfolgte trotz allem verletzungsfrei (wenn man vom geknickten Stolz mal absieht). Fuer mich gab es auch ein trauriges Erlebnis, ich hoerte auf, in Stuttgart im “Pilates Stuttgart” zu unterrichten. Die regelmaessigen Besuche in der Stuttgarter Innenstadt, die Kollegen im Studio und auch meine Kunden werden mir sehr fehlen. Aber es war ein bittersuesser Moment, weil ich zum Abschied viel Nettes zu hoeren bekam. Dann gingen im Maerz die Verhandlungen mit der Stadt Boeblingen ueber meinen Wiedereinstieg in die heisse Phase, Details wie Einsatzort und Arbeitszeiten standen zur Diskussion. Ich versuchte daher meinen letzten freien Monat zu geniessen und so verbrachten Ralf und ich ein kinderloses, langes Wochenende in Dresden. (25 Jahre IBM sei Dank!) Am ersten Tag schien die Sonne, da konnte man schon sehen wo der Name “Elbflorenz” herkommt. Die restlichen Tage war es nasskalt, aber Dresden hat viele sehr interessante Museen, und die Frauenkirche, Zwinger,Semperoper sowie das Gruene Gewoelbe waren echte Hoehepunkte. Wir waren auch in einem sehr schoenen Hotel untergebracht und genossen ein paar wohlige Stunden im Hallenbad mit Blick auf die Skyline und die “Zitronenpresse”. Am Monatsende schmiss ich zu meinem Geburtstag nochmal ein grosses Fruehstueck fuer die Freundinnen, wer weiss ob ich das als Berufstaetige in Zukunft noch kann…... Der April ging dann los mit Tim’s Geburtstag, den wir bei der Freien Kunstschule in Schoenaich feierten. Tim und seine Freunde bastelten Traumfaenger und schnitzten Haifischzaehne aus Speckstein. Kaum hatten wir diese Feier ueberstanden, da gabs schon wieder Grund zum Feiern: Die Kommunion meines Patenkindes und Tim’s Freund Paul. Es war ein sehr schoener und festlicher Tag, die Jungs sehen im dunklen Anzug einfach klasse aus….. Ostern kam mit Riesenschritten und damit der erste Jahrestag unseres Einzugs ins neue Heim. Ralf verreiste wieder einmal nach USA und Tim absolvierte seine Fahrradpruefung mit Auszeichung fuer fehlerfreies Fahren (als nur einer von 2 Jungs in der Klasse, die anderen “cum laude” gingen an Maedchen, na sowas…. Auch bei Mona kam das Schuljahr langsam in Fahrt, ihre Klasse veranstaltete einen Kuchenverkauf in der Schule um Geld fuer die Klassenkasse fuers Schullandheim im Sommer zu verdienen und anlaesslich des Girls’ Day durfte sie einen sehr interessanten Tag bei IBM verbringen. Ein checkup bei der Hausaerztin brachte noch mehr Gutes, Mona’s Blutwerte (die ein Jahr zuvor einen leicht erhoehten Cholesterin-Wert ausgewiesen hatten) waren wieder im normalen Bereich. Am 21.4. war es dann endlich soweit, ich fing an bei der Stadt Boeblingen, in der Abteilung Kindertageseinrichtungen. Anfangs hatte ich noch keine Ahnung, was mich da erwartete, denn it der Betreuung von Kindern unter 3 Jahren, die in Vorbereitung auf den zukuenftigen Rechtsanspruch immer weiter ausgeweitet wird, wird taeglich Neuland betreten. Gleich in meiner dritten Woche gab es dann auch noch eine Umorganisation, so dass wir voruebergehend ohne Amtsleiter und ohne Ateilungsleitung dastanden. Das will erstmal aufgefangen sein…. Der Wonnemonat ging trotzdem nach dieser Hiobsbotschaft gleich super los, denn Ralf und ich fuhren mit einem befreundeten Ehepaar in die Toscana. Zwar war die Autofahrt sehr lang (Stau im Gotthard, wenn wundert’s) fuer nur 4 Tage, aber wir haben diesen Abstecher ins Land wo die Zitronen bluehn sehr genossen. Wir waren zum ersten Mal im Fruehsommer dort, es hat uns sehr erstaunt um wieviel anders sich die Landschaft praesentiert als im Herbst. Wir haben auch ein voellig neues Konzept entdeckt, wir schliefen morgens lang und dann gabs nur schnell nen Espresso und Keks. Gegen elf wanderten wir dann los, ca. 2 Stunden, zu einem vorher sorgfaeltig ausgewaehlten Lokal. Dort gaben wir uns einem ueppigen Mittagessen mit allen Schickanen hin und gegen 16/17 Uhr machten wir uns auf den Heimweg. Bis wir dort wieder ankamen, waren die Getraenke und das Essen gut verdaut und wir konnten die Abendsonne am Pool geniessen (das Wasser war noch zu kalt…) und falls noetig noch einen Abendspaziergang im “Staedtle” machen. Kulturelles Programm haben wir uns diesesmal komplett verkniffen, aber die Kirchen und Museen stehen naechstes Mal auch noch…. Kaum zurueck aus dem Sonnigen Sueden, machten wir uns schon wieder auf den Weg, diesesmal mit den Kindern, nach Regensburg zum Gegenbesuch bei den Brech’s. Regensburg hat eine schoene Altstadt mit Fluss und Bruecken, und nette Biergarten und Eisdielen! Dann rueckten schon die Pfingstferien naeher und die Kids hatten ein umfangreiches Programm. Ich hatte ja inzwischen meine Arbeitszeiten auf 2 ½ Tage umgestellt (bedingt durch die unbesetzte Stelle um die Buerozeiten gleichmaessiger zu besetzen) und so ging Tim mit einem Freund ins Tennis-Camp und Mona verbrachte die Tage im Pferdestall. Die ersten Ferien mit berufstaetiger Mama haben wir also gut ueberstanden. Wie immer ging der Juni bei uns festlich los, mit Ralfs Geburtstag. Er feierte dieses Jahr auf besondere Weise, er ging mit Tim und seinen Turnern am Bodensee Zelten. Das ist Tradition schon seit Jahren, nur die Jungs und die Kinder, und alle kommen immer sehr gluecklich wieder. So auch Tim und Ralf, die zum esten Mal mit von der Partie waren. Mona hat das Ganze leider verpasst, sie hat sich derweil im Schullandheim auf der Insel Sylt vergnuegt. Eine Woche war sie mit ihrer sechsten Klasse unterwegs, und wir hoerten und sahen nichts von ihr. Sie kam geschafft aber gluecklich wieder. Wie man hoerte, hatte es die ueblichen Aussetzer gegeben, aber nichts weiter Besonders. Waehrend all dieser Tohuwabohus lief dann auch noch die Fussball EM, wir haben das Halbfinale mit einem “public viewing” fuer Freunde, mit Leinwand und beamer, angeschaut. Leider hat uns weder Ergebnis noch Spiel nicht so richtig gefallen….. Nach der Rueckkehr aus Sylt erfuellte sich fuer Mona endlich ein Herzenswunsch, sie bekam einen Hasen. Es ist ein weisser Hermelin namens Roiben, er ist wirklich sehr suess und auch zutraulich. Wir hatten auch Gelegenheit, mein Patenkind Paul nach Tripsdrill einzuladen, das war sein Geburtstagsgeschenk gewesen. Mona spielte unterdessen beim Schoenbuch Jugend Cup, das ist eines der groessten Volleyball-Jugend-Turniere in Suedeuropa mit Mannschaften u.a. aus Frankreich und Italien. Die Mannschaft trainiert noch nicht sehr lange zusammen und auch momentan nur einmal pro Woche, daher schnitten sie nicht allzu gut ab. Aber allein die Teilnahme an diesem Turnier, bei dem drei grosse Sporthallen bespielt wurden und es ueberall von jungen Sportlerinnen wimmelte war ein Erlebnis. Ich hab natuerlich nen Kuchen gebacken und bei der Bewirtung geholfen, so konnte ich die Veranstaltung “von innen” sehen und nebenher die anderen Mamas kennenlernen, und sogar einen Blick auf Monas Mannschaftskameradinnen werfen. Tim hatte auch einen sportlichen Hoehepunkt, er nahm am Gaukinderturnfest in Renningen teil, in seinem Wahlwettkampf (Werfen, Weitsprung und 2 Geraete) und wurde erster. Kurz danach reiste Ralf dann mal wieder in die USA, aber inzwischen haben wir das procedure allesamt gut m Griff. Am Haus war nun endlich der Vorplatz fertig - mit Quellstein, Handlauf auf dem Carport- und Balkongelaender, Pflanztroegen zusammen mit dem schon im Herbst gepflanzten Baeumchen und dem Schrank aus Edelstahl und Naturstein fuer die Muelleimer sieht das Ganze nun sehr schoen aus. Im Juli war fuer Mona der Endspurt in der sechsten Klasse angesagt, es waren Vergleichsarbeiten in Deutsch, Mathe und Bio zu absolvieren. Mona blieb aber recht cool und die Noten koennen sich auch sehen lassen. Bei Tim hingegen schien das eh schon sehr geruhsame zweite Halbjahr dann voellig einzuschlafen - die einzigen “Aufregungen” waren die Ausfluege, Wandertage und Sommerfeste. Ralf zog es schonwieder an den Bodensee, diesmal zum Landesturnfest in Friedrichshafen. Die Jungs hatten ihren Spass, der Stoff fuer Heldengeschichten! Wenn die Turnerfamilien zusammensitzen, kommen diese Geschichten so peu a peu zu Tage… Die Kids und ich nutzten Ralfs Abwesenheit, um Andrea Loomis in Muenchen zu besuchen, die dort gerade aus Austin zu Besuch war. Onkel Uwe und Tante Christa nahmen bei der Gelegenheit die beiden Kids zu einer Wanderung mit, die allen vieren grossen Spass gemacht hat. Nach einer Woche kamen Andi und Sammy dann uns in Holzgerlingen fuer ein paar Tage besuchen. An diesem Wochenende ging es Schlag auf Schlag, Andi war hier, bei IBM war Sommerfest und eine langjaerige Freundin aus Tanz-Tagen heiratete. Wir waren zur Hochzeit mit Taufe des Soehnchens in die Schlosskirche Bebenhausen geladen, das war ein sehr schoener und festlicher Rahmen. Anschliessend gings dann nach Tuebingen, ins Verbindungshaus und dort wurde mit leckerem Essen vom Buffet, Life- Musik und einer super Aussicht ueber Tuebingens Altstadt gefeiert. Die restlichen Stunden haben wir mit Andrea und Sammy sehr genossen. Und weil der Freunden damit noch immer nicht genug war, dufte Mona mit mir ins Musical “Wicked” und Tim mit Ralf in “Blue Man Group” - als Belohnung fuer die guten Zeugnisse. Ende des Monats begannen die Sommerferien und die Kids durften beide in der ersten Ferienwoche ins Waldheim, von wo ich sie bei Superwetter jeden Tag verdreckt und muede aber gluecklich abholte. Auch in der zweiten Ferienwoche, im August, war noch Ferienprogramm angesagt, Tim verlebte abwechslungsreiche Tage im IBM Club, zum Abschluss gabs ein tolles Sommerfest bei dem die Kids ihre “Errungenschaften” vorstellen. Tim war im Filmteam und die Reportage war wirklich gut gelungen. Mona verbrachte die Tage an denen ich arbeitete im Pferdestall und bei nach wie vor sehr schoenem Wetter genoss sie es sehr, mal viel Zeit im Stall zu haben. Ich ging derweil brav ins Buero, wo aufgrund der unbesetzten Stellen viel Arbeit fuer mich anfiel. Dann endlich war es Zeit fuer den Sommerurlaub: Wir reisten fuer ein paar Tage nach Austin und dann weiter nach Cancun. Die Tage in Austin vergingen wie im Fluge, aber wir konnten viele Freunde treffen und mal wieder in den Arm nehmen, das war sehr schoen. Einige schmissen ein Fruehstueck oder eine Party fuer uns, das war natuerlich das Sahnehaeubchen. Die Olympischen Spiele liefen mehr nebenher ab, aber in USA zu erleben wie Michael Phelps eine Medaille nach der anderen holte, das hatte schon was. Austin fanden wir unveraendert – einerseits. Viele der charmanten Seiten, Menschen und Plaetze sind noch da und es sind Neue hinzugekommen. Andererseits sind viele Strassen und Bauwerke inzwischen fertiggestellt worden und so passierte es uns immer wieder dass wir – obwohl wir fast 10 Jahre dort gewohnt hatten – wie Ortsfremde nach Schildern fahren mussten. Zu Hause und doch nicht zu Hause, das war schon komisch…. Die Tage waren jedenfalls gut angefuellt, wir hetzten von Vergnuegen zu Vergnuegen und da tat es gut, sich anschliessend in Cancun zu erholen. Wir hatten einen Gutteil der 12 Tage am Pool liegen wollen, und Tim und ich wollten nebenher den Einstiegs-Lehrgang zum Tauchen machen. Dann gefiel uns aber beiden der erste Tauchgang so gut, und die Bedingungen waren wirklich so ideal, dass wir zu viert noch mehrere 2-tanks absolvierten, mit wachsendem Koennen und wachsender Begeisterung. Wir hatten grosses Glueck, denn am Tag nach unserer Abreise brachen die Auslaeufer des Sturms Gustav ueber die Halbinsel herein und wuehlten die See so auf, dass man beim Tauchen die Hand vor Augen nicht mehr sah. So berichtete jedenfalls unser Tauchlehrer, Marin, mit dem wir noch email Kontakt haben. Ihm, vorallem seiner tollen Art mit den Kindern umzugehen, haben wire s zu verdanken, dass das Tauchen fuer uns so gut lief. Ein weiteres Highlight unseres Urlaubes war ein Tagesausflug zum Schnorcheln mit Walhaien. Es sind die groessten Fische der Welt und man kann – wenn man fit genug ist – eine Weile neben diesen riesigen Tieren herschnorcheln, und die Erhabenheit und Ruhe geniessen die sie ausstrahlen. Das hat uns alle sehr beeindruckt. Auch ein Tagesausflug zu den Ruinen von Chichen Itza hat uns gut gefallen, sie sind eines der sog. “Modernen 7 Weltwunder”, damit haben wir mit dem Coliseum in Rom letzten Sommer schon zwei Weltwunder gesehen. Kaum aus dem Urlaub zurueckgekehrt, stand mit Monas Geburtstag am 11. September schon das naechste Fest ins Haus. Sie feierte eine Bollywood Uebernachtungsparty, und wir kochten auch gemeinsam einige indische Gerichte. Die Zutaten waren nicht so einfach zu bekommen, und auch die Dekorationen im indischen Stil musste ich eine Weile suchen. Schliesslich wurde ich bei der deutsch-indischen Gemeinschaft in Stuttgart fuendig und wir konnten einige schoene Sachen erstehen, u.a. pailettenbestickte Blusen und Roben, die aus einem Nachlass uebrig waren. Tim hatte auch einen “grossen Tag”, er wurde am Schoenbuchgymnasium eingeschult. Es war eine sehr schoene Feier in der neuen Aula, und Mona trug mit der Akrobatik-AG sowie mit dem Unterstufen-Chor zum Programm bei. Es gab auch eine Zaubervorfuehrung, und damit waren alle AG’s, fuer die sich Tim interessierte, abgedeckt – passte perfekt! Dass er dann auch noch mit Tina’s Sohn Dominik in eine Klasse kam, war natuerlich toll fuer ihn…. Im Laufe der ersten Schulwochen lernten Mona und Tim dann ihre neuen Lehrer kennen (und wir Eltern bei Elternabend auch…) und bis auf wenige Ausnahmen scheinen sie in dieser Hinsicht grosses Glueck zu haben. Auch der Wochenablauf regulierte sich so langsam fuer beide Kids, wir fanden fuer beide tolle AG’s (Tim Holzwurm, Akrobatik und Zaubern, Mona Akrobatik und Chor) die mit dem Stundenplan und meinen Arbeitszeiten sehr gut harmonieren. Die Mensa hat einen neuen Essenslieferanten und das Essen schmeckte beiden Kindern gut, so dass einem ruhigen Ablauf nichts mehr im Wege stand. Ich engagiere mich im laufenden Schuljahr auch wieder ehrenamtlich in der Schuelerbibliothek. Wir nutzten die letzten Spaetsommertage fuer eine Wanderung mit Ralf’s zahlreichen Cousins und Cousinen, das war ein netter Anlass. Wenn man ploetzlich an Feiern mit der grossen Familie Spass findet – heisst das das man alt wird???? Die Kinder und ich besuchten im Rahmen des “Boeblinger Sommers am See” eine Kabarettvorstellung im Zelt mit Helge Thun, und die Kids haben sich koeniglich amuesiert. Im Kino lief Mamma Mia und Mona und ich haben den Film mehrfach in unterschiedlicher Begleitung gesehen, er hat uns sehr gefallen. Ueber das lange Wochenende am dritten Oktober besuchten uns dann Imke und Helmut mit Moritz und Janina. Frau Rebmann, eine gute Bekannte und Kollegin veroeffentlichte ihr 9tes Buch und ich besuchte die Buchvorstellung mit einigen Freundinnen. Mona verbrachte ein Wochenende in Oesterreich, im Trainingslager mit ihrer Volleyballmannschaft, Ralf opferte sich und fuhr uebers Wochenende mit, komplett mit Uebernachtung auf dem Turnhallenfussboden. Derweil besuchten Tim und ich eine Zaubervorstellung an der Schule, ein ehemaliger Schueler und Zauber-Weltmeister, Timo Marc, gastierte in seiner alten Schule zusammen mit Wommy Wonder – es war ein sehr vergnueglicher Nachmittag, zumal Tim nun aus der Zauber-AG auch schon einige Kartentricks beherrschte und uns zu Hause damit immer wieder ueberraschte. Ralf und ich sahen uns auch noch die “Kleine Tierschau” an, das Programm zum 25jaehrigen Jubilaeum enthielt die ganzen Highlights (mit “Caravan” fing’s an, soviel nur fuer alle Eingeweihten…) und wir haben herzlich gelacht. Am Tag darauf, feierten Ralf’s Eltern ihre goldene Hochzeit mit einem noblen Abendessen im kleinen Kreis (Ralfs Bruder mit Frau und wir vier). Im Anschluss an diesen schoenen Abend fuhren wir gleich weiter ins Jostal im Schwarzwald, wo wir wie jedes Jahr die Herbstferien mit den Riesch’s auf dem Bauernhof verbrachten. Wir hatten einige Tage strahlenden Sonnenschein, gegen Ende sogar mit 50cm Neuschnee. Einen Tag regnete es recht ekelig, aber das brauchten wir auch weil wir eine Wanderung im Programm haben die wir nur bei schlechtem Wetter machen….. Kaum war der November da, ging die Feierei gleich weiter, in Boeblingen fand naemlich das nun schon traditinoelle Alba-Essen statt. Wir waren am Freitagabend mit Ralf’s Turnern zum Essen dort, am Samstagabend mit den Baiers, und am Sonntagvormittag half ich bei den Weinstaenden als Dolmetscherin aus. Zweimal leckeres Abendessen in netter Gesellschaft, dann kostenloses italienisch- Ueben, und dafuer gabs noch ein paar Flaschen Wein als Dankeschoen – das war ein gelungenes Wochenende! Da konnten wir auch gleich das Ergebnis der Praesidentschafts-Wahl in USA begiessen, das wir mit Spannung und Hoffnung erwartet hatten. Ralf’s geplante USA-Reise fiel dem Rotstift zum Opfer, die Kids und ich freuten uns natuerlich aber Ralf kostete es ein lachendes und ein weinendes Auge, denn die USA-Pause wurde nun doch sehr lang. Kaum zwei Wochen spaeter ging es dann bei den Kids in der Schule rund. Das SGH wurde zum Staat namens Schoenbuktu und fuer vier Tage uebernahmen die Schueler die Herrschaft. Jeder musste 6 Stunden taeglich anwesend sein und davon 4 Stunden gegen Lohn (in einer eigenen Waehrung) arbeiten. Tim arbeitete als Taetowierer (nur Henna, keine Sorge!), Mona stellte mit einer Freundin auf Bestellung dekorierte Stofftaschen her. Alle Kids hatten viel Spass und ich glaube jeder hat einige wertvolle Erkenntnisse ueber Wirtschaft, Gesellschaft und Staatswesen gewinnen koennen. Die ersten Noten im neuen Schuljahr kamen auch nach Hause, und wir hatten keinen Grund zum Klagen. Dennoch war der Schulbesuch nicht ganz reibungsfrei, denn bei Tim in der Klasse gab es Laus-Alarm. Das hiess fuer mich, alle Betten neu zu beziehen, alle Jacken zu waschen und die Kuscheltiere in Muellsaecken in der Garage fuer 3 Tage in Quarantaene zu stecken. Wir alle mussten uns die Haare mit dem uebel riechenden Shampoo waschen. Das war schon nervig, daher war ich auch gar nicht erfreut als mich 3 Tage spaeter die Mama von Tims Nebensitzer anrief und sagte ihr Junge sei heute mit einer lebenden Laus auf dem Kopf aus der Schule gekommen….. also das ganze Programm nochmal. GRRRR! Kaum war das alles ueberstanden, stand schon Thanksgiving vor der Tuer, welches wir zwar nicht besonders feierten, aber es war fuer uns der Auftakt der Weihnachts- Dekorations-Saison. Es gingen drei Wochenenden ins Land, aber dann war das Haus von aussen und innen geschmueckt, die Adventskalender der Kinder gefuellt und der Adventskranz fertig. Auch die meisten Geschenke konnte ich schon besorgen fuer Weihnachten, und das obwohl im Buero nun, nach Ankunft und Einarbeitung des neuen Amtsleiters, der Baer erst richtig steppte. Im Durchschnitt kam ich auf ca, 30 Wochenstunden. Zur Entspannung nutzten Ralf und ich einen kinderlosen Freitagabend (die Kids durften bei Freunden uebernachten) und liessen es uns im Friedrichsbau Variete in Stuttgart gut gehen. Auch die Weihnachtskarten-Bastel- Maschinerie lief auf vollen Touren an, mit drei Stempel-Abenden bei uns. Der Dezember hat uns noch einige weitere Festlichkeiten beschert, so wie die Weihnachtsfeier mit Ralfs Kollegen, in Form einer Weinprobe bei unserem “Haus- und Hof-Weinlieferanten” und unseren Hochzeitstag, welchen wir in Stuttgart mit einem Besuch beim Kabarettisten Matthias Richling und anschliessendem Abendessen feierten. Auch Weihnachtsfeiern bei den Kids im Sport, und noch einige weitere festliche Anlaesse hielten uns in Atem. Neben den Weihnachtsgeschenken wird uns der Monat hoffentlich die schon lange geplante Glasueberdachung fuer den Balkon nebst einem neuen Gartentisch mit Stuehlen bringen, und mit etwas Glueck einen neuen Esstisch der dann Ralf’s und mein Weihnachtsgeschenk wird…. So, das wars! Es war ein ereignisreiches Jahr und wir hoffen dass uns auch das neue Jahr so viel Gesundheit und Freude bringen wird. Wir wuenschen allen besinnliche Festtage und ein 2009 das von sich reden macht! |
































